Definition laut Duden:

re|tu|schie|ren: (besonders an einem Foto, einer Druckvorlage) nachträglich Veränderungen anbringen (um Fehler zu korrigieren, Details hinzuzufügen oder zu entfernen)

 

Mit der Retusche kann man das bestmögliche Resultat aus einem Foto holen. Es ist dazu da, das Vorhandene zu ergänzen. Nachbearbeiten oder Retuschieren ist eigentlich eine große Palette von Maßnahmen und Aktionen, vergleichbar mit den einzelnen Farben und Pinseln der Visagistin.

 

Durch die ständige Weiterentwicklung der Technik verändern sich auch die Möglichkeiten und es ist meinerseits ständiges Lernen erforderlich, was mir aber unheimlichen Spaß macht.

 

Es wird momentan viel über retuschierte Bilder in den Medien gesprochen, aber da ist es wie bei schlechten Perücken – man sieht nur die schlechtsitzenden. Die Guten merkt man nicht.

 

Ich persönlich bevorzuge es, ein Bild möglichst perfekt zu machen. Ich sehe die Retusche als ein Werkzeug, wie meine Kameras oder mein Licht. Oft ist es aber auch besser, Kleinigkeiten später am Computer zu korrigieren anstatt die Stimmung beim Shooting durch eine Zwangspause zu stören. Denn einen intensiven Moment oder ein umwerfendes Lächeln ist durch nichts zu ersetzen.

 

Nachfolgend zeige ich Ihnen einige Beispiele: